
Take-Two Interactive hat sich im Rahmen seines Earnings Calls zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 äußerst positiv über den Erfolg von „Mafia: The Old Country“ geäußert. Laut CEO Strauss Zelnick konnte der neueste Teil der traditionsreichen Open-World-Reihe sowohl intern gesetzte Erwartungen übertreffen als auch breite Anerkennung bei Kritikern und Spielern gewinnen.
„2K und Hangar 13 haben mit Mafia: The Old Country den ersten neuen Teil unseres beliebten Organized-Crime-Franchises seit fast einem Jahrzehnt veröffentlicht, der sowohl von Kritikern als auch von Konsumenten großes Lob erhalten hat“, erklärte Zelnick während der Investorenkonferenz. Besonders bemerkenswert sei dabei, dass der Titel die internen Prognosen schnell übertroffen habe und die starke Nachfrage nach hochwertigen, narrativ getriebenen Spielen erneut bestätige.
Zelnick betonte zudem, dass der Erfolg des Spiels ein klares Signal dafür sei, dass Premium-Einzelspieler-Erfahrungen weiterhin eine zentrale Rolle im Markt spielen. Laut ihm zeige die Performance von „Mafia: The Old Country“, dass Spieler nach wie vor großen Wert auf cineastische Präsentation, starke Charaktere und intensive Storytelling-Erlebnisse legen. Diese Erkenntnis sei für Take-Two strategisch besonders wichtig, da das Unternehmen weiterhin stark auf storybasierte AAA-Produktionen setzt.

Wichtiges Comeback für die Mafia-Reihe
„Mafia: The Old Country“ markiert den ersten vollständig neuen Serienteil seit der Veröffentlichung von „Mafia III“ im Jahr 2016. Zwar erschien 2020 mit „Mafia: Definitive Edition“ ein umfassendes Remake des Originals, doch ein komplett neuer Ableger ließ lange auf sich warten. Entsprechend hoch waren die Erwartungen sowohl seitens der Fans als auch des Publishers.
Die Entwicklung lag erneut in den Händen von Hangar 13, dem Studio hinter „Mafia III“ und dem Remake des ersten Teils. Laut Take-Two werde das Team auch künftig eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der Marke spielen. Zelnick erklärte, dass Hangar 13 weiterhin daran arbeite, die kreativen und technischen Grenzen der Serie zu erweitern – sowohl innerhalb der „Mafia“-Reihe als auch bei zukünftigen Projekten.
Diese Aussagen deuten darauf hin, dass Take-Two langfristig großes Vertrauen in das Franchise hat und „Mafia“ als wichtigen Bestandteil seines AAA-Portfolios betrachtet. Neben anderen großen Marken wie Grand Theft Auto, Red Dead Redemption und Borderlands bleibt die Mafia-Serie damit ein strategisch bedeutender Bestandteil des Unternehmens.

Starke Nachfrage nach narrativen AAA-Erfahrungen
Der Erfolg von „Mafia: The Old Country“ unterstreicht laut Take-Two einen breiteren Branchentrend: Hochwertige, storygetriebene Einzelspieler-Spiele bleiben trotz der Dominanz von Live-Service-Titeln und Multiplayer-Erfahrungen ein entscheidender Bestandteil des Marktes.
Take-Two hat sich in der Vergangenheit wiederholt als Verfechter klassischer Singleplayer-Erfahrungen positioniert, und der Erfolg des neuen Mafia-Titels scheint diese Strategie zu bestätigen. Die positive Resonanz und die starke kommerzielle Performance könnten zudem Auswirkungen auf zukünftige Investitionen in narrative AAA-Produktionen haben.

Zukunft der Serie scheint gesichert
Auch wenn Take-Two noch keine konkreten Details zu möglichen zukünftigen „Mafia“-Projekten genannt hat, lassen die Aussagen des CEOs darauf schließen, dass die Reihe weiterhin aktiv unterstützt wird. Der Erfolg von „Mafia: The Old Country“ könnte den Grundstein für weitere Fortsetzungen oder neue Projekte im selben Universum legen.
Für Fans der Serie ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die „Mafia“-Reihe nach Jahren der Ungewissheit wieder fest etabliert ist und eine langfristige Zukunft vor sich haben dürfte.

