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Resident Evil: Requiem ohne Denuvo: Crack sorgt für bessere Performance und neue Kritik am DRM

Der umstrittene Kopierschutz Denuvo steht erneut im Zentrum heftiger Diskussionen. Auslöser ist ein frisch veröffentlichter Crack für Resident Evil: Requiem, der den Schutzmechanismus vollständig aus dem Spiel entfernt – und dabei offenbar spürbare Leistungsverbesserungen mit sich bringt.

Verantwortlich für den Crack ist der Szene-Hacker voices38, der es geschafft hat, Denuvo aus dem erst rund 40 Tage alten Titel komplett zu eliminieren. Anders als bei bisherigen Methoden, bei denen der Kopierschutz lediglich umgangen wurde, greift diese Version deutlich tiefer: Denuvo ist hier nicht mehr Teil der Spielstruktur.

Erste Benchmarks zeichnen ein klares Bild. Demnach reduziert sich der VRAM-Verbrauch um bis zu 2 GB, während auch der Arbeitsspeicherbedarf um knapp 1 GB sinken kann. Gleichzeitig berichten Tester von einer durchschnittlichen Leistungssteigerung von etwa fünf Prozent. Besonders auffällig ist jedoch die Verbesserung der Frametime-Stabilität, die für ein ruhigeres und gleichmäßigeres Spielerlebnis sorgt.

Parallel dazu arbeitet die Gruppe MKDev an einer Weiterentwicklung ihres bisherigen Denuvo-Bypasses. Ziel ist ein benutzerfreundliches Plug-and-Play-System, das künftig ohne tiefgreifende Eingriffe in die Windows-Sicherheitsarchitektur auskommen soll. Damit könnten entsprechende Lösungen nicht nur einfacher nutzbar, sondern auch deutlich sicherer für Anwender werden.

Für Denuvo-Anbieter Irdeto ergibt sich daraus eine zunehmend kritische Situation. Während immer mehr aktuelle Titel zeitnah vollständig geknackt werden, sinkt gleichzeitig die Einstiegshürde für alternative Umgehungslösungen. Die anhaltende Debatte über den Nutzen und die Auswirkungen von Denuvo im PC-Gaming dürfte durch diese Entwicklungen neuen Auftrieb erhalten.

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